Nach der Gewalttat in Stade: Freie Wohlfahrtspflege in tiefer Trauer um die Opfer der Tragödie
01.07.2026. Mit großem Entsetzen reagiert die Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege in Niedersachsen e. V. (LAG FW) auf die schreckliche Gewalttat in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade, bei der am 29.06.2026 sechs Menschen ihr Leben verloren haben.
Der Vorsitzende der LAG FW in Niedersachsen, Hans-Joachim Lenke, äußert im Namen aller Mitgliedsverbände das tiefe Mitgefühl und die Solidarität der Wohlfahrtsverbände:
„Wir sind fassungslos und zutiefst erschüttert über diese unbegreifliche Tat. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind in diesen schweren Stunden bei allen Angehörigen, den Familien sowie den Kolleginnen und Kollegen der Opfer. Dass ein Ort, der Schutz und Unterstützung bieten soll, Schauplatz einer solchen Tragödie wird und Menschen dort so brutal aus dem Leben gerissen wurden, hinterlässt uns sprachlos.“
Die Freie Wohlfahrtspflege in Niedersachsen steht in dieser dunklen Stunde eng an der Seite aller Betroffenen. Einrichtungen der Jugendhilfe sind Orte des Schutzes, der Hilfe und des menschlichen Miteinanders.
Diese schreckliche Tragödie führt uns vor Augen, dass wir gemeinsam alles daransetzen müssen, den Schutz und die Sicherheit in sozialen Einrichtungen bestmöglich zu gewährleisten, damit sie auch weiterhin sichere Zufluchtsorte für hilfesuchende Menschen bleiben.
Die LAG FW dankt ausdrücklich den Einsatzkräften vor Ort sowie den psychosozialen Notfallversorgern und Kriseninterventionsteams. Sie leisten in Stade derzeit ununterbrochen Beistand, um den Überlebenden, den Familien und den Kolleginnen und Kollegen in dieser Situation Halt zu geben.